Evangelische Kirchengemeinde Schlitz

Oberhessen

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KiBiWo – Wer ist der wahre Prophet Gottes?

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Logo KinderbibelwocheWie soll ich mich entscheiden? Was ist der richtige Weg für mich? Dieser schwierigen Frage stellten wir uns mit den Kindern der Kinderbibelwoche
Am dritten Tag der Kinderbibelwoche kamen über 65  Kinder zwischen 4 und 12 Jahren. Wieder wurde den Kindern ein neues und kreatives Programm geboten, dass sie gerne angenommen haben.

Nach ein paar lustigen und bewegten Liedern ging es auch schon mit dem Theaterstück los. Die Briefträgerin Conny Märkle schleppte ein großes Paket in den Saal hinein. Sie hatte Mühe das Paket zu transportieren, weil es so sperrig war. Heute durften die Kinder das Paket aber auch öffnen, denn es war an sie adressiert. Zum Vorschein kam ein hölzernes Joch. Der Moderator erklärte erst einmal wofür dies früher benutzt wurde: es wurde Ochsen und Pferden aufgelegt, damit diese schwere Lasten oder einen Pflug ziehen konnten. Doch dieses Joch sollte auch in der Geschichte von Jeremia eine Rolle spielen.

Die Israeliten zur Zeit Jeremias (6.Jahrhundert vor Christus) waren von den Babyloniern überfallen worden. Sie hatten einen König als ihren Herrscher eingesetzt bekommen, der aber eigentlich nur auf dem Papier herrschte. Die ganzen Gesetzgebungen kamen direkt aus Babylon, wo auch die Zolleinnahmen und Staatsabgaben hinflossen. Die Menschen stöhnten unter dieser Belastung. Es wurden Rufe laut, dass der König sich gegen die babylonische Herrschaft auflehnen sollte. Zur Unterstützung traten auch falsche Propheten auf, die behaupteten von Gott gesandt zu sein. Jeremia wollte dem Volk anhand des Joches erklären, dass sie die Belastung selbst verschuldet hatten und sich nicht auflehnen sollten. Sonst würde noch schlimmeres passieren. Doch das Volk hörte lieber dem falschen Propheten Hananja zu, der das Volk zum Aufruhr aufforderte. Symbolisch zertrat er das hölzerne Joch des Jeremia, um zu zeigen, dass dieser im Unrecht war. Doch Jeremia kam bald darauf mit einem unzerbrechlichen und eisernen Joch wieder. Die Menschen waren ratlos, wem sie glauben sollten. Was war wirklich Gottes Wille?

Wir stehen heute oft vor derselben Frage. Gott spricht selten laut und deutlich in unser Leben hinein. Die Suche nach der Wahrheit, das Lesen in der Bibel und das Warten auf Gottes Hilfe ist für viele zu mühsam. Doch Gott möchte diese Haltung belohnen. Er möchte in unser Leben hineinsprechen und uns helfen dieses zu meistern. Genauso wie das Leben nicht immer nur einfach abläuft, so ist es auch oft schwer zu erkennen, was Gott gerade für uns und unser Leben möchte. Doch in der Stille und im Gebet möchte Gott uns das immer wieder zeigen. Gerade vor der Weihnachtszeit – die eigentlich eine Zeit der Stille, der Meditation, ja sogar des Fastens war – fällt uns diese Haltung schwer. Wir warten nicht mehr auf Gottes Ankunft und Eingreifen in dieser Welt. Wir werden von Sorgen, Streß und Ängsten gequält, die uns nicht zur Ruhe kommen lassen. Gott möchte, dass wir nach ihm fragen, dann wird er uns auch den Weg zeigen, den wir gehen sollen. „Bist du in Not, so rufe mich zu Hilfe! Ich werde dir helfen und du wirst mich preisen.“ Spricht Gott in Psalm 50,15 auch in unser Leben hinein.

Im Anschluss an die Gesprächsgruppen gab es Spiele und Kreativität, die zu viel Freude und tollen Kunstwerken führte. Gerne können noch viele Kinder zwischen 4 und 12 Jahren an der Kinderbibelwoche teilnehmen. Bis zum nächsten Samstag treffen wir uns zwischen 16 und 18 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus. Ein Einstieg ist jeden Tag möglich. Zum Abschluss wird es am Sonntag einen feierlichen Familiengottesdienst um 10 Uhr in der Stadtkirche geben. Zu Rückfragen steht der Jugenddiakon Thorsten Schmidt gerne bereit.

 

 

KiBiWo - Du störst, Jeremia!

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Logo KinderbibelwocheBei der Kinderbibelwoche am Mittwoch ging es spannend weiter. Mit Musik, Theater und einem großen Stationenlauf ging es hoch her im Gemeindehaus.

Auch am zweiten Tag der Kinderbibelwoche kamen über 50 Kinder zwischen 4 und 12 Jahren. Mit einem vielseitigen Programm konnten die Mitarbeiter überzeugen und die Kinder begeistern. Im Theaterstück erklärte der Moderator der Briefträgerin Conny Märkle und den Kindern, wie es mit dem Propheten Jeremia weiterging.

Jeremia hatte den Auftrag dem Volk Gottes Botschaft zu sagen. Er sollte das Volk aufrütteln und von ihrer Gottesferne wegholen. Mit konkreten Beispielen aus dem Alltag warnte der das Volk Israel. Betrug, Habgier und die fehlende Barmherzigkeit riefen ihn in einen Gottesdienst. Hier störte er den scheinbaren Frieden. Die Menschen wehrten sich aber gegen Jeremias Vorwürfe und stießen ihn hinaus. Am liebsten hätten sie ihn mundtot gemacht, weil seine Botschaft ihnen nicht gefiel. So fesselten sie ihn und klagten ihn als falschen Propheten an. Doch es gab noch einige Zeitgenossen, die aus der Geschichte des Volkes Israel gelernt hatten. Hier waren schon mehrfach Propheten unterdrückt worden und so ungehört geblieben. Jeremia kam so wieder frei und zeigte dem Volk am Bild eines zerstörten Kruges, den Zustand der Stadt. Niemand könnte diese Zerstörung aufhalten, nur Gott allein, aber den ließen sie nicht an sich heran.

Mit den Kindern wurde die Geschichte noch weiter in Kleingruppen vertieft. Gott hat nicht nur Botschaften des Unheils und der Umkehr zu den Menschen zu sagen. Das wurde noch einmal anhand von dem Bibeltext in Micha 6,8 verdeutlicht: „Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.“ Die Kinder erkannten schnell, dass das die Dinge waren, die bei den Menschen rund um Jeremia falsch gelaufen sind. Sie achteten nicht auf das Wort Gottes – sondern verstießen den Propheten Jeremia. Sie waren nicht liebend, sondern stießen Menschen auf Seite – voller Habgier und Mißgunst. Und sie waren nicht demütig vor Gott – der die Einsicht erwartete, dass die Menschen ihn in ihrem Leben bräuchten.

Anschließend machten die Kinder einen großen Spieleparcours im Haus und drumherum. Die Kinder hatten viel Spaß und waren sehr engagiert dabei. Viele waren ganz traurig, dass sie in der Zeit nicht mehr alle Stationen durchlaufen konnten, so fieberten sie mit.

Gerne können noch viele Kinder zwischen 4 und 12 Jahren an der Kinderbibelwoche teilnehmen. Bis zum nächsten Samstag treffen wir uns zwischen 16 und 18 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus. Ein Einstieg ist jeden Tag möglich. Zum Abschluss wird es am Sonntag einen feierlichen Familiengottesdienst um 10 Uhr in der Stadtkirche geben. Zu Rückfragen steht der Jugenddiakon Thorsten Schmidt gerne bereit.

 

KiBiWo - Los geht's

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Logo KinderbibelwocheBei der diesjährigen Kinderbibelwoche der Evangelischen Kirchengemeinde Schlitz geht es um den Propheten Jeremia. Ab 24.11. startet die aktionsreiche Woche und dauert bis zum Sonntag, dem 29.11.2009. Eingeladen sind alle Kinder zwischen 4 und 12 Jahren um an dem abwechslungsreichen Programm aus Musik, Theater, Spiel und Basteln teilzunehmen. Die Teilnahme erfordert keine Anmeldung und ist kostenfrei. Die Veranstaltungen finden Dienstag bis Samstag täglich zwischen 16 und 18 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus (direkt neben der Evangelischen Kirche) statt. Am Sonntag feiern wir gemeinsam einen schönen Familiengottesdienst um 10 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche.

Wir lernen den Propheten Jeremia kennen. Er lebte vor ca. 2600 Jahren in Israel. Zu seiner Zeit haben die Menschen sich von Gott mehr und mehr abgewandt. Sie suchten nach anderen Dingen die ihnen Sinn gegeben hatten. Jeremia hatte den Auftrag die Menschen wieder auf Gott hinzuweisen und sie vor einer Strafe Gottes für ihr Tun zu warnen.

In der Woche begleiten wir täglich Jeremia bei seinem schwierigen Auftrag. Viele Parallelen zum heutigen Leben gibt es in der Geschichte zu entdecken. Mit vielen Aktionen, Spielen und Liedern wollen wir diese lebendig werden lassen.

Die Veranstaltung wird von dem Jugenddiakon Thorsten Schmidt und sehr vielen Ehrenamtlichen Mitarbeitern geleitet, die sich schon auf ihr Kommen freuen. Wenn Sie ein Kind im Alter von 4 oder 5 Jahren haben ist es lohnenswert anfangs noch ein wenig bei dem Kind zu bleiben und zu sehen, ob es sich wohlfühlt. Da wir im letzten Jahr einen großen Zulauf von mindestens 40 Kindern pro Tag hatten führt dies bei den jüngeren Kindern oft zu Unsicherheit und einer ungewohnten Umgebung. Die Aktionen und Kreativgruppen haben wir altersgemäß eingeteilt.

Bei Rückfragen stehen wir ihnen gerne zur Verfügung. Aber machen Sie sich doch selbst ein Bild von der Woche und kommen Sie vorbei!